H1: Revanche für Hinspielniederlage in Offenbach geglückt

TV Babenhausen : EOSC Offenbach – 99:67 (49:39)

Nach einer Niederlage im Hinspiel wurde sich auf eine Abrechnung im Rückspiel gegen Offenbach gefreut. Das Spiel war ohnehin schon ein besonderes, emotionsvolles Spiel, da Offenbach die alte Mannschaft von Coach Alphan Bartik war, somit war die Vorfreude vor dem vorletzten Heimspiel schon groß. Auf den Seiten der Wizards fehlten jedoch krankheitsbedingt Can Kapikiran und Magnus Scharff.

Babenhausen startete auch direkt mit einem 12:1 Run ins erste Viertel und zeigte eine klare Dominanz gegenüber Offenbach. Die Defense stand sicher um die beiden Twin Tower Florian Junker und Bugra Yavuz, sodass auf Seiten der Offenbacher der Topscorer der Liga Jan-Lukas Pätzold nur schwer ins Spiel fand. In der Folge nahm Offenbach besser Fahrt auf, da man sie aufgrund von Teamfouls oft an die Freiwurflinie schickte. Im Angriff sorgten die Edel-Reservisten Altan Özmen und Robert Sauer aber für die nötige Entlastung, um den Vorsprung bis zur Viertelpause konstant zu halten (28:16).

Im zweiten Viertel zeigte sich ein ähnliches Bild. Wieder schickte Babenhausen die Gäste unnötig oft an die Freiwurflinie, an der Offenbach nun sicherer wurde. Babenhausen fand allerdings immer wieder die Lücken in der Offenbacher Defensive. Ersin Bayazit, Florian Keller und Lars Teschke wirbelten von außen, während Florian Junker für Gefahr unter dem Brett sorgte und von Center Kollegen Bugra Yavuz gekonnt in Szene gesetzt wurde. Zur Halbzeit lagen die Wizards mit zehn Punkten in Führung (49:39).

Nach der Halbzeitpause startete Babenhausen defensiv stark in das dritte Viertel. Die Anfangsenergie war wieder zu spüren und die Wizards ließen keine einfachen Punkte mehr zu. Allerdings erhöhten auch die Offenbacher den Druck in der Defensive und die Unparteiischen verloren ihre Linie. Babenhausen wollte in dieser Phase gegen die Ganzfeldverteidigung der Gäste das Spiel schnell machen, verlor allerdings durch eine hastige Spielweise zu oft den Ball. Marco Harbusch sorgte mit einem Fastbreak-Dunk und einen Block für zwei spektakuläre Highlights des dritten Viertels (66:54).

Mitte des letzten Viertels war der Willen der Gäste gebrochen und Babenhausen demonstrierte seine Stärke. Mike Boutté konnte seine Qualitäten als Schütze zeigen und versenkte jeden seiner drei Dreier und Michael Harris und Marco Harbusch sorgten mit einem Vier-Punkt-Spiel und mit einem weiteren Dunking für die weiteren Highlights des Spiels. Babenhausen konnte so das letzte Viertel mit 33:13 gewinnen und entschied die Partie deutlich mit 99:67 für sich.

Es spielten: Sauer (15 Punkte/2 Dreier), Boutte (14/4), Özmen (12), Bayazit (10/2), Harbusch (10/2), Harris (10/1), Junker (10), Teschke (6), Yavuz (6), Keller (3), Küpeli (3), Dalwitz.

Am Ende stand eine überzeugende Teamleistung von Babenhausen, in der gleich sieben Spieler zweistellig punkteten und insgesamt elf Dreier ihren Weg durch das Netz fanden. Da Tabellenführer Wiesbaden sein Spiel verloren hat, konnte Babenhausen jetzt mit dem Tabellenersten gleichziehen. Da der direkte Vergleich aber an Wiesbaden geht, bleiben die Wizards vorerst weiterhin auf Platz 2 und müssen auf einen weiteren Patzer des Teams aus der Landeshauptstadt hoffen, um noch eine Titelchance zu haben. Dazu müssen die Wizards aber erstmal ihre eigenen Hausaufgaben machen: Am kommenden Samstag spielt Babenhausen um 19:30 gegen Klein-Krotzenburg. Es ist das letzte Heimspiel der Saison, deshalb hofft das Team auf zahlreiche Zuschauer und einen Sieg gegen den Tabellensechsten.

 

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